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Schullandheim Teuschnitz

Schullandheimaufenthalt „Am Knock“

 

Am Montag, den 08.06.2015, haben wir uns gemeinsam mit der 5. Klasse und Herrn Schober sowie der 8. Klasse aus Oberhaid nach Teuschnitz zum Haus „Am Knock“ aufgemacht. Dort hatten wir das Projekt „Lebensweise“ gebucht, in dem uns drei Sozialpädagogen die ganze Woche über betreut haben. Der Terminplan war voll. Los ging es jeden Tag um 9.00 Uhr, geendet hat das Programm täglich um 22.00 Uhr mit dem Chill-down. Hauptthema des Projekts sind das Kennenlernen und der Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Hierzu wurden wir in Theorie und Praxis fit gemacht. Kompetenztrainingsrunden in Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit sowie im Problemlösen waren an der Tagesordnung. Viel Spaß bereitete uns auch das Planspiel „Millionengeschäft“, bei dem wir ein Transportfahrzeug für eine Person bauen mussten. Wir wurden auch über die Gefahren von „facebook & co“ aufgeklärt und haben uns intensiv mit der Frage „Wie präsentiere ich richtig?“ auseinandergesetzt.

Am Mittwoch waren dann Outdooraktivitäten angesagt: Von Slacklinen über Klettern, Moutainbiken und Bogenschießen sowie Teamspielen war alles dabei. Abends haben wir gemeinsam mit der 5. Klasse eine Nachtwanderung mit Lagerfeuer unternommen und am Donnerstag haben wir uns einen gemütlichen Abend im Pavillon im Nebengebäude gemacht: Grillen, Billard spielen, Kickern, Tischtennis spielen und Plaudern….

Mit wenig Schlaf und an vielen Erfahrungen reicher sind wir am Freitag wieder in Zapfendorf angekommen. Jeder freute sich auf daheim und vor allem auf seine Couch oder sein Bett. J

 

Klasse 8a

Betriebspraktikum 8. Klasse

Betriebspraktikum der 8. Klasse

 

Die Klasse 8a hat dieses Jahr ihr Betriebspraktikum in zwei Abschnitten von je einer Woche absolviert. In diesem sollen sie einen Einblick in die Arbeitswelt bzw. ihre persönliche Berufswahl überprüfen. Beide Zielsetzungen wurden erreicht. Nicht selten hörte ich nämlich Aussagen wie:

·         „Boa, ich muss fei bis 18.00 Uhr arbeiten.“

·         „Meine Beine tun weh – vom langen Stehen.“

·         „Kinderpfleger ist voll anstrengend.“

·         „Altenpfleger würde ich gerne werden.“

Ja, ja von Bestätigung der Berufswahl bis „Gott sei Dank habe ich ein Praktikum gemacht, den Beruf hab` ich mir so ganz anders vorgestellt“ war alles zu hören. Hierbei haben sich meine Schüler in einem breiten Berufsspektrum umgesehen: Fleischer im Böhnlein, Kfz-Mechatroniker, Physiotherapeut im Klinikum Scheßlitz, Altenpfleger im Manus Sozialzentrum, Kinderpfleger in den KIGAs von Rattelsdorf und Zapfendorf, Feinwerkmechatroniker im Zeck in Burgellern, Heizungsbauer in Burgebrach, Florist im Hertl, und und und.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Betriebe in Zapfendorf und Umgebung, dass sie uns so viele Praktikumsplätze angeboten haben.

Im Unterricht haben die Schüler ihre Erfahrungen im Praktikum mithilfe von Präsentationen, einer Praktikumsmappe und Tagesberichten sowie einem persönlichen Fazit durchdacht und sorgfältig aufgearbeitet, so dass viele nun die Frage „Welchen Beruf will ich nach der 9. Klasse erlernen?“ beantworten können. Der Rest hat sich erfreulicherweise für weitere freiwillige Praktika in den Sommerferien entschlossen.

Monika Melber