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Der kleine Prinz im Kino

Die beiden vierten Klassen fuhren in der Woche vor Weihnachten ins Kino nach Bamberg, um den Film  „Der kleine Prinz“ zu sehen.

In dem Animationsfilm wird der gleichnamige Kinderklassiker von Antoine de Saint-Exupéry aus dem Jahre 1942 eingebettet in eine zeitgenössische Geschichte.

 

Es geht darin um ein Mädchen, das in den Ferien für die Aufnahmeprüfung an einer Eliteschule büffeln muss. Sie scheint unter der Last ihrer bestimmenden Mutter zu zerbrechen. Diese möchte nur das Beste für ihr Kind und klügelt deshalb einen dichten Stundenplan aus, um es auf das Erwachsenleben vollends vorzubereiten. Das Mädchen möchte ihrer ehrgeizigen Mutter gerecht werden und verbringt deshalb die Sommertage am Schreibtisch - bis der Propeller eines Flugzeugs die Wand ihres Hauses durchschlägt. Durch dieses Missgeschick lernt die Schülerin ihren schrulligen Nachbarn, einen ehemaligen Flieger, kennen, der sie mit der Geschichte vom kleinen Prinzen vertraut macht - der Beginn eines aufregenden Abenteuers, das die Zukunftsplanung ihrer Mutter aus den Angeln hebt. Denn eines war darin gar nicht vorgesehen: Freundschaften schließen.

 

Obwohl der Film recht lange dauerte, kam bei Schülern und Lehrern keine Langeweile auf und auch ich bekam bei der einen oder anderen Stelle des Filmes feuchte Augen.

Gut konnten wir alle das kleine Mädchen verstehen, das aus der Pflicht und den Vorstellungen der überehrgeizigen Mutter ausbrechen wollte, um Abenteuer und Freundschaft zu erleben. Sehr schön waren die Stellen aus dem Buch eingearbeitet, die Frau Birklein teilweise auch im Religionsunterricht mit den Schülern besprochen hatte. Und am Schluss war es klar:

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut – das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar! (Der kleine Prinz)


 
Kerstin Förtsch